USA- International Visitor Leadership Programm

Besuch in Washington 20093 Wochen (9.-27. November) haben 5 Ukrainer aus den Karpaten eine Bildungstour durch die Appalachians genossen. Das Programm wurde von einer Gruppe amerikanischer Volontärs, die in der Ukraine arbeiten, initiiert und in Form eines Projekts beim United States Department eingereicht. Das Projekt wurde positiv bewertet und finanziell unterstützt. Der Grundgedanke des Projekts war, uns Aktivitäten der Organisationen und Vereine zu zeigen, die an der Entwicklung des nachhaltigen Tourismus in den Appalachians arbeiten. Das Programm wurde „From the Carpathians to the Appalachians. Sustainable Development and Economic growth“ genannt. Es wurden 5 Teilnehmer ausgewählt, die im Tourismusbereich der ukrainischen Karpaten tätig sind. Es war eine interessante, intensive, erfahrungsreiche Tour. Wir haben insgesamt 7 Staaten besucht und viel gesehen. Begonnen hat die Reise in der Hauptstadt Washington DC, wo wir 4 Tage verbracht haben. Weiter ging es nach  Charlottesville in Virginia, Raleigh und Asheville in North Carolina, Tri-Cities in Tennessee, Berea in Kentucky, Burlington in Vermont und das Highlight unserer Reise New York. Viele Organisationen, Universitäten, Vereine, Schulen haben wir besucht. Viel Erfahrung haben wir gesammelt, besonders im Bereich „Volklife”. In Charlottesville, dem Geburtsort der Country Musik, haben wir unter Old Time Musik getanzt und das Museum der Carter Familie besucht. Es war wahrscheinlich das angenehmste Erlebnis während meiner Reise, sehr lebendig, sehr amerikanisch, anders als in Europa, Kultur pur. Wie wir gesehen haben, wird die Kultur der Indianer hoch in Amerika geschätzt. Die Kultur- und Ökoerbe wir von vielen Organisationen sowie auch von Regierung unterstützt. In Virginia haben wir auch eine gute Erfahrung gemacht. Die Organisation „Nachhaltige Entwicklung der Appalachians“ hat uns einige Karten gezeigt, an sie sich orientieren, wenn sie das Budget verteilen. Die Karte zeigt nämlich depressive und wirtschaftlich entwickelte, und nicht besonders entwickelte  Regionen des Staates, sie wird jedes Jahr gemacht und mit der vorigen verglichen. Mit der Idee könnten wir in der Ukraine auch arbeiten.     Nun waren drei Wochen vorbei. Mit sehr vielen Broschüren, Visitenkarten, Notizen, Eindrücken und Ideen kamen wir nach Hause. Nicht leicht war es am Flughafen, wo wir uns erst am Tag der Abreise alle zum ersten Mal getroffen haben. Dort hat unsere Freundschaft  begonnen. Jetzt wird sie noch mit Partnerschaft und Zusammenarbeit gefestigt.

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